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Laienspielgruppe des Kath. Junggesellenvereins Rieden e.V.

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Quelle: IT Recht Hannover | Rechtsanwalt E. Strohmeyer

  

 

Die Tradition der Passionsspiele

Die Tradition der Passionsspiele in Rieden führt auf das Jahr 1923 zurück. Der Männergesangsverein initierte das Theater, weil er den Erweiterungsbau der Pfarrkirche in Rieden mitfinanzieren wollte. Gespielt wurde in der Pfarrkirche selbst, obwohl diese damals bereits eine Baustelle war. Trotz dieser Schwierigkeiten wurde die Aufführung ein großer Erfolg. Die detaillierte Historie entnehmen Sie bitte dem weiteren Textverlauf.

Das letzte AbendmahlDas letzte AbendmahlIm Jahre 2017 werden die Passionsspiele zum 11. mal aufgeführt und nach den Erfolgen der zurückliegenden Spiele mit bis zu 12.000 Zuschauern während einer Spielzeit hoffen wir, die Leidensgeschichte Jesu wiederum in einem anspruchsvollen Theaterspiel wiederzugeben.

Jesus spricht zu seinen JüngernJesus spricht zu seinen JüngernDie Passion Christi ist allerdings mehr als nur eine Geschichte, die es gilt, in einem Theaterspiel aufzuführen. In Zeiten, in denen sich immer mehr Menschen den Grundsätzen des Glaubens kritisch gegenüber stellen oder gar abwenden, ist es auch die Pflicht eines sich zum katholischen Glauben bekennenden Vereins und seinen Mitgliedern, an das Leben und die Auferstehung Jesus Christus´ zu erinnern. Durch Glaube und Hoffnung wird das Miteinander gestärkt, das soziale Gefüge rückt enger zusammen und bietet so auch den Schwachen einen starken Halt.
Alle Akteure und Akteurinnen des Riedener Passionspiels sind Laienschauspieler, Menschen aus der Pfarrgemeinde Rieden, die in ihrer Freizeit christlichen Glauben und persönliche Leidenschaft vereinen, um dieses einmalige und beispiellose Ereignis gemäß der Bibelüberlieferung den Zuschauern näher zu bringen. Nicht wenige Schauspieler werden im Laufe der Proben und der Aufführungen nachdenklicher, denken sich in das Spiel und ihre Rolle intensiv hinein und empfangen dabei auch neue Impulse für ihr eigenes religiöses Leben.

Wir hoffen, dass Sie eindrucksvolle Stunden erleben werden und die Passionsspiele in der historischen Umgebung der Pfarrkirche in Rieden genießen werden. Wir wünschen Ihnen, dass Sie aus der Passion positive aber auch einige kritische Gedanken mitnehmen werden, die für Sie Anstoß sein werden, sich intensiver als bisher mit Ihrem Glauben auseinanderzusetzen.



Die Passionsspiele in Rieden und ihre Geschichte

1923

Die Pfarrkirche in Rieden wird erweitert.

Zur Mitfinanzierung des Erweiterungsbaus ergreift der Männergesangverein Rieden die Initiative zur erstmaligen Aufführung der Leidensgeschichte Jesu als Laienschauspiel.

Unter erheblichen Schwierigkeiten - ein Fußboden war in der damaligen Baustelle noch nicht vorhanden - wurden die Passionsspiele zur Aufführung gebracht. Im heutigen Altarraum, dem Kinderschiff und der Taufkapelle von St. Hubertus wurden auf drei hintereinanderliegenden Bühnen die einzelnen Szenen gespielt.

Laut Überlieferung von damals Mitwirkenden wurden die Passionsspiele in Rieden ein großer Erfolg.



Petrus leugnetPetrus leugnet1934

Die Wirkung des Publikumserfolgs und das Interesse am Laienspiel haben ihre Wirkung im Ort nicht verfehlt.

Im Jahre 1934 ergreift die Kolpingfamilie die Initiative und führt die Passionsspiele zum zweiten Mal auf.

Der Aufführungsort verlagerte sich aus der Pfarrkirche in den Saal Doll-Schlich. Wiederum war der Besucherzustrom sehr groß. Der Erlös floss auch diesmal einem gemeinnützigen Zweck zu.


1949

Nach einer längeren Pause, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, wurden die Passionsspiele erneut aufgeführt. In diesem Jahr war es der Pfarrer Vinzenz Seiwert, der den entscheidenden Anstoß gab, die Mysterienspiele um das Leiden und Sterben Jesus Christus wieder aufzuführen. Bei den Vorbereitungen stellte man jedoch schnell fest, dass der Krieg auch unter den Mitwirkenden der bis dahin stattgefundenen Passionsspiele große Lücken gerissen hatte. Viele hatten im Dienst fürs Vaterland ihr Leben in fremder Erde zurückgelassen.

Vielleicht aber gerade deshalb ging man mit unerschütterbarer Kraft und Energie an die Aufgabe heran und brachte sie mit großem Erfolg zur Bühne. Als äußeres Zeichen des Erfolgs wurde von dem erzielten Erlös in demselben Jahr der Kirchturm der St. Hubertus-Pfarrkirche gebaut.
An der Mitwirkung waren damals alle Ortsvereine beteiligt


Jesus vor Pontius PilatusJesus vor Pontius Pilatus1965

Seit den letzten Passionsspielen waren 16 Jahre ins Land gegangen. Warum diese lange Aufführungspause entstand, vermag heute niemand mehr zu sagen. Jedenfalls ergriff in diesem Jahr der Katholische Junggesellenverein die Initiative und führte die Spiele auf.

Aufführungsort war wiederum der Saal Doll-Schlich. Nachdem man mit Stolz und innerer Zufriedenheit nach der letzten Vorstellung zurückblickte, legte man sich fest, die Passionsspiele alle 10 Jahre wieder aufzuführen.


1975

Der Vorstand des Katholischen Junggesellenvereins hatte keinesfalls vergessen, was ihre Vorgänger ihnen 1965 aufgetragen hatten. Man nahm sich gern der Aufgabe an, die Tradition der Passionsspiele weiterzuführen.

Fast alle Mitwirkenden aus dem Jahr 1965 stellten sich wieder zur Verfügung, um die Mysterienspiele wiederum aufzuführen.

Elf Vorstellungen hatte man in der Fastenzeit eingeplant, drei zusätzliche wurden außerdem gespielt. Der Erlös einer dieser Vorstellungen floss der Aktion Sorgenkind zu.

Erstmals wurde auch im Regionalfernsehen und im Rundfunk von den Riedener Passionsspielen berichtet. Ein Moderator des Südwestfunks prägte erstmals den Begriff: "Rieden, das Oberammergau der Eifel".



Jesus am ÖlbergJesus am Ölberg1985

In den zehn vergangenen Jahren sind die Gespräche über die Passionsspiele von 1975 nie ganz verstummt.
Bei den Verantwortlichen kamen jedoch zunächst Bedenken auf, ob in der doch sehr hektischen Zeit Passionsspiele noch eine Zielgruppe erfassen können. Nach reiflicher Überlegung kam man zu dem Entschluss, dass auch im Jahr 1985 wieder Passionsspiele in Rieden stattfinden sollten.

Bei den ersten Vorbereitungen Anfang 1984 stellte man fest, daß es viel zu tun gab, denn Requisiten aus den Jahren zuvor waren nicht mehr vorhanden oder in einem irreparablen Zustand. Man beschloss, neue Kostüme zu entwerfen, und diese wurden dann von ortsansässigen Schneiderinnen und Schneidern ehrenamtlich hergestellt.

Bei der Entscheidung über den Austragungsort bekam der Vorstand der Junggesellen vom Ortspfarrer Pater Damian Unterstützung, der zusammen mit dem Kirchenvorstand die Aufführung in der neu renovierten Pfarrkirche gestattete. Somit war man mit den Passionsspielen nach über 60 Jahren wieder an den Ort ihres Ursprungs zurückgekehrt.

Eine neue Bühne wurde gebaut, die Kulissenbilder neu entworfen.

In der Fastenzeit 1985 waren dann zehn Vorstellungen geplant. Doch auch in diesem Jahr wurden sieben weitere Vorstellungen gegeben.

Als am Ostermontag die Passionsspiele mit Glockengeläut zu Ende gingen, hatte circa 8000 Besucher die 17 Vorstellungen besucht.

Seit dem 15. April 1989 wird nun durch ein Gedenkstein stets an die Tradition der Passionsspiele erinnert. Dieser wurde von der Spielgemeinschaft von 1985 und dem Veranstalter, dem Katholischen Junggesellenverein, errichtet.

Mehr denn je wurde die gesamte Bevölkerung der Gemeinde in die Durchführung der Passionsspiele mit einbezogen.

Dies war mit ein Grund dafür, im Juli 1993 die "Laienspielgruppe des Katholischen Junggesellenvereins Rieden e.V." zu gründen. Dieser neue Verein ist von nun an für die Passionsspiele aber auch für das alljährliche Laientheater in Rieden verantwortlich.



Jesus verabschiedet sich von Maria, seiner MutterJesus verabschiedet sich von Maria, seiner Mutter1995

Ebenfalls im Sommer 1993 begannen die Vorbereitungen für die siebten Riedener Passionsspiele 1995. Man griff auf die bewährte Bühne von 1985 zurück. Auch Kulissen und Requisiten waren nahezu schadlos aufbewahrt worden. Ebenfalls waren die Darsteller von 1985 nahezu alle noch in der Lage mitzuwirken, so dass in der Darstellung nur kleinere Änderungen vorgenommen wurden. Der Hauptaugenmerk lag somit darin, die Passionsspiele und den Ort Rieden einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Fastenzeit hatte sich für die Aufführungen der Leidensgeschichte Jesu mehr als bewährt. In diesem Jahr wurde die Zahl der Vorstellungen auf zwanzig erhöht, wobei es aber nicht blieb. Wiederum war die Nachfrage für weitere acht Vorstellungen gegeben. Am 30. April 1995 - bis dahin wurden nahezu 12.000 Besucher gezählt - endeten die Passionsspiele 1995, wiederum mit festlichem Geläut.

In Funk, Fernsehen und Presse fanden die Passionsspiele große Beachtung. In mehreren Beiträgen wurde zum Teil bundesweit über die Aufführungen berichtet.

Teile des Erlöses wurden der Kirchengemeinde und der Ortsgemeinde für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Mit einem weiteren Anteil wurde die Restaurierung des Kriegerehrenmals auf dem Riedener Friedhof unterstützt.

Seit dem Jahr 1995 besucht eine Abordnung der Riedener Laienspielgruppe regelmäßig die Treffen der "EUROPASSION". Dies ist eine Vereinigung zahlreicher Orte aus ganz Europa, die in häufig ganz unterschiedlicher Weise das Leben, Leiden und Sterben Jesu Christi künstlerisch darstellen. Hier reifte 1998 die Idee, aus Anlass des "Heiligen Jahres" die Passionsspiele außerhalb des geplanten Turnus im Jahr 2000 aufzuführen.



KreuzigungKreuzigung2000

Traditionsgemäß war wiederum die Fastenzeit die Kernzeit der Riedener Passionsspiele. Einige Ideen - wie zum Beispiel neue Bühnenbilder - konnten in der relativ kurzen Phase der Vorbereitung nicht verwirklicht werden. So blieben die Verantwortlichen dem alten und bewährten Konzept treu.

Besondere Wertschätzung erfuhren die Passionsspiele durch Funk und Fernsehen. Im SWR und WDR wurden jeweils 30minütige Dokumentationen gesendet.

Für diese Aufführungen im Heiligen Jahr 2000 hatte man bereits bei den Vorbereitungen die Möglichkeit der Zusatzvorstellungen außer Acht gelassen. Zwanzig Vorstellungen standen am letzten Spieltag - Ostersonntag - zu Buche.



Jesus hilft dem HäscherJesus hilft dem Häscher2004

Am 22. April 2004 wurde der Laienspielgruppe des Katholischen Junggesellenvereins hohe Ehren zuteil. Der Landkreis Mayen-Koblenz verlieh für das Engagement um die Passionsspiele den Kulturförderpreis des Jahres 2004 an die Riedener Theatergruppe.



Die KreuzabnahmeDie Kreuzabnahme2005

Seit Ende 2003 liefen die Vorbereitungen für die 9. Passionsspiele in Rieden. Die Ideen von 2000 wurden nun in die Tat umgesetzt. Eine neue Konzeption der Darstellung der Passion hat die Riedener Passionsspiele in ein neues Licht gerückt.

Am Samstag, 12. Februar 2005 war Premiere und am Sonntag, 03. April 2005 konnte man auf die stattliche Anzahl von 24 Aufführungen zurückblicken. Wir können mit Stolz behaupten, dass wir in der Spielzeit 2005 ein neues erfolgreiches Kapitel in der Geschichte der Riedener Passion geschrieben haben.


2011

Am Samstag, 12. März 2011 hatte die Laienspielgruppe Rieden zur Premiere der zehnten Riedener Passionsspiele in die Pfarrkirche St. Hubertus eingeladen. Erstmals konnte für den Eröffnungsgottesdienst der Trierer Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann begrüßt werden. Am Vorabend des Palmsonntag feierte Weihbischof Jörg Michael Peters einen Gottesdienst mit den Mitwirkenden. Insgesamt konnten zu den 25 Aufführungen nahezu 11.000 Besucher begrüßt werden. Am 01. Mai 2011 endeten die zehnten Riedener Passionsspiele bei herrlichem Frühlingswetter mit dem vollen Glockengeläut der St. Hubertus-Pfarrkirche.


Jesus bricht unter dem Kreuz zusammenJesus bricht unter dem Kreuz zusammen2015

Auf der Jahreshauptversammlung der Laienspielgruppe fiel der einstimmige Beschluss, die nächsten Passionsspiele im Jahre 2017 aufzuführen. Mit dem Aufgreifen eines 6-Jahres-Rhythmus besteht dann bei der übernächsten Spielzeit im Jahre 2023 die Möglichkeit, dass 100-jährige Bestehen der Passionsspiele mit einer neuen Aufführung zu würdigen.

Im Juli 2015 trafen sich 19 Personen zu einer Klausurtagung um die ersten Vorbereitungen zu treffen. Es wurden wie in den Jahren zuvor verschiedene Arbeitskreise gebildet, die in kommenden Monaten die jeweiligen vielfältigen Aufgabengebiete konkret vorbereiten.


2016

Am 20. März 2016 wurde auf einer Versammlung aller Mitwirkenden die Rollenverteilung bekanntgegeben. Der Bühnenaufbau und der Probenbeginn starteten Ende September. Der Kartenvorverkauf begann am 1. September.


2017

Vom 4. März bis zum 17. April wurden 22 Aufführungen gespielt.

... wird fortgesetzt ...

Hinweis: Die Übersicht wird mit Beginn des Kartenvorverkaufs veröffentlicht.

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Spielort - Rieden im Wandel der Zeit

Luftbild von RiedenLuftbild von Rieden
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Blick vom Schorenberg auf RiedenBlick vom Schorenberg auf RiedenDie rund 1300 Einwohner zählende Ortschaft Rieden liegt zwischen Maria Laach und dem Nürburgring in der vulkanischen Osteifel. Von Wald und teilweise Ackerland umgeben, erstreckt sich Rieden entlang der Talsohle des Kessels einer der ältesten Bimsvulkane dieser Region. Der höchste Punkt des aufgewölbten Kesselrandes ist der Gänsehals mit 576m ü.N.N. Nicht nur die wunderschöne Landschaft laden Erholungssuchende ein. Der 1981 angelegte Waldsee Rieden, als Aufstauung des Rehbaches, bietet weitere Anreize zur Freizeitgestaltung.

Über 1100 Jahre ist es her, dass Rieden in das Licht der Heimatgeschichte trat. Ende des 9. Jahrhunderts taucht sein Name als Herrenhof "Ridenas sartus" in einer Schenkungsurkunde einer adligen Witwe Berctrudis, der Gemahlin eines Günstlings Lothars II., auf, die diesen ihren Besitz dem Kloster Echternach vermachte. Sicherlich ist Rieden dem Namen nach eine Rodung aus karolingischer Zeit, den "Riden(as)" wie "sartus" bedeutet Rodung wie auch die verwandten Wörter rod, roth, rad, reut, ried. Auch die Art der Siedlung in Rieden weist in die fränkische Zeit zurück. War nämlich eine Lichtung geschlagen, wo gesiedelt werden sollte, so wurde weiter und weiter gebrannt und gerodet, woran die Riedener Flurnamen Brandeich, Rottheck und Finkenroth erinnern. Nach und hintereinander entstanden so immer neue Bauernstellen, und die Gehöfte wuchsen zum Dorf.*

Der Waldsee RiedenDer Waldsee RiedenHeute zeigt sich die Gemeinde Rieden den Besuchern etwas anders. Aus dem einsamen Bauerndorf mit alten strohbedachten Hütte wurde im Wandel der Zeit ein malerischer Ort, in dem sich die neuen hellen und freundlichen Häuser wie einst an der Dorfstraße aneinanderreihen.

Der sandgelbe Tuffstein war es, der diese Entwicklung vorantrieb. Schnell wusste man nicht nur in der umliegenden Gegend, sondern in ganz Deutschland - ja noch über dessen Grenzen hinaus - welch gutes Baumaterial in der Gemarkung Rieden zum Vorschein kam. Der Beruf des Steinmetz war somit prägend für die Riedener Bevölkerung. Und auch heute noch verbindet man gute Steinmetzarbeit mit dem Eifelort Rieden.


Der Gedenkstein an der PfarrkircheDer Gedenkstein an der PfarrkircheRieden hat sich immer als Naherholungsort verstanden. Neben dem staatlichen Luftkurort Riedener Mühlen laden viele interessante Ziele die Besucher aus Nah und Fern zum Verweilen ein. Zahlreiche, großzügig angelegte Wanderwege und der Waldsee Rieden bieten außerdem viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Interessante Sehenswürdigkeiten sind von Rieden aus bequem zu erreichen, so zum Beispiel die Abtei Maria Laach am Laacher See, Schloß Bürresheim, Burg Eltz, der Nürburgring oder das Eifelstädtchen Mayen mit seiner Genovefaburg.

Die Kapelle in der NettetalstraßeDie Kapelle in der NettetalstraßeBesuchen Sie doch einmal den Ort, sei es während der Passionsspiele oder sei es, dass Sie Erholung und Ruhe suchen. Rieden erwartet Sie und heißt Sie Herzlich Willkommen.

Sie finden unseren Heimatort auch im Internet unter www.rieden-eifel.de.


* Quelle: Dr. Heinz Müller u.a.:
"Heimat zwischen Rhein und Mosel", Mayen, 1954


Die Pfarrkirche St. HubertusDie Pfarrkirche St. HubertusEine Kirche bestand nach Ausweis der Bauteile spätestens in romanischer Zeit. Der Glöckner (campanarius in Reyde) wird in dem 1225-1227 entstandenen "Dialogus miraculorum" des Caesarius von Heisterbach genannt. Zu der erwähnten Kirche ist nichts Genaueres auszusagen. Wann das erste Gotteshaus erbaut wurde und wo es gestanden hat, ist nicht mehr feststellbar. Als Pfarrkirche wird die Kirche in der Taxa generalis um 1330 aufgeführt. Der Kirchsatz war mit der Herrschaft Bürresheims verbunden. Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts gibt es laut Kunsthistorikern eine romanische Kirche, der ein Chor in spätgotischer Zeit angebaut wird, welcher wiederum heute noch erhalten als Taufkapelle genutzt wird. Alle übrigen Teile gehen bei drei Um- und Erweiterungsbauten verloren.

Beim Erweiterungsbau der Kirche 1757 wird das romanische Schiff ganz niedergerissen und grundlegend erneuert. Der gotische Chor und der alte Turm blieben erhalten. Das neu entstandene einschiffige Langhaus wird mit einem barocken Kreuzrippengewölbe versehen und dient heute als Chor mit Hochaltar und Kinderschiff.

Blick auf den ChorBlick auf den ChorBeim 2. Ausbau 1856 muss der damalige Turm dem Anbau (nach Westen) weichen. Dieser Ausbau musste aber schon 1923 wieder dem heutigen Hauptschiff Platz machen.

Da die Bevölkerung schnell und ständig anwächst, wird um 1900 ein Bauverein gegründet, der die Pläne für einen Neubau aufarbeiten soll. Diese Pläne liegen aber erst 1914 vollständig vor und der erste Weltkrieg kommt dem Vorhaben dazwischen. Nach Bauplänen des Architekten Rohé setzte man an die Stelle der Erweiterungsbaues von 1856 ein dreischiffiges Langhaus.

Erst 1923 erfolgt der längst erwünschte Erweiterungsbau, bei dem man Chor und Langhaus (von 1738) beibehält. Die Konsekration der neuen Kirche wurde am 16. Mai 1930 von dem HH. Bischof Dr. Franz Bornewasser vorgenommen.

Die Kirche mitten im DorfDie Kirche mitten im DorfDer Krieg unterbrach zum zweiten Mal die Arbeiten. Erst 1949 konnte der Turm nach dem Plan des Dombaumeisters Weyres vollendet werden.

Nach dem Entwurf von K.P. Böhr wurde 1955 die Kirche im Innern renoviert und der Altarraum neu gestaltet. Damit war der Kirchenbau vollendet. Der Hochwürdige Abt von Maria Laach, Dr. Basilius Ebel, weihte den Altar am 04. September 1955 ein.

Weitere Daten zur Riedener Pfarrkirche:
1974 erfolgte die Instandsetzung und Festigung des Glockenstuhls
1984 Renovierung des Kircheninnenraums
1989 Neueindeckung des Kirchendachs, Verfugen und Ausbesserung der Kirchenmauern
1992 Erneuerung des Fußbodens
1993 Einbau und Erneuerung der Heizung

Der Schutzpatron der Pfarrkirche war stets der hl. Hubertus gewesen, was auf fränkischen Einfluss hinweist.

Panorama-Innenansicht der Pfarrkirche

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